Südgrat 4-

Es ist Sonntag, Andrea und ich (Axel) haben gemeinsam frei.
Nach dem Training im Klettergarten wird es nun ernst für Andrea. Ihre erste Alpine Tour !

Ich entscheide mich für das Südliche Höllhorn.
Der Südgrat lädt mit leichten Seillängen ein und der Tiefblick ist nicht zu luftig für den Anfang.
Jedoch der Zustieg hat es in sich.
Wir haben unsere bikes dabei und starten von Oberstdorf aus ins Oytal Richtung Käseralp.
Hier erreichen wir unsere erste Wechselzone und schlupfen in die Wanderhose. Das Wetter ist gut. Lediglich ein paar Wolken am sonst blauen Himmel.
Vorbei geht es an dem großen und kleinem Wilden. Der Aufstieg ist noch einmal anstrengend und kräfteraubend lang. Doch die Stimmung ist gut und wir freuen uns auf die Tour.
Am Joch angekommen sehen wir eine Seilschaft in der Tour klettern. Kein Problem, wir können warten. Ab in die Sonne und erst mal eine Brotzeit zu uns nehmen.
Andrea hat die Tour im Visier und die Spannung steigt. Gleich geht es los ins alpine Abenteuer.
In der 2ten Sl genießen wir schöne Kletterei und eine tolle Aussicht auf die Höfats.
In der ditten SL saugt die Tiefe und Andrea kämpft. Bisher läuft alles prima. Es dauert zwar etwas länger bis Sie in den Seillängen oben ist, aber dafür verläuft alles ruhig und sicher.

Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung.Wir müssen wegen Regen und drohendem Gewitter abbrechen und abseilen.
Schnell sind wir bei den Rucksäcken und flitzen zu Fuß Richtung Käseralpe.
Das Wetter zeigt sich dann von der schöneren Seite und wir machen noch eine verdiente Rast.
Die letzten km legen wir mit dem bike zurück und brausen bei Regen und Sonnenschein zum Auto.
Alles ist gutgegangen und Andrea ist für eine weitere Alpine Tour bereit.
Wir werden wieder kommen und die Route zu Ende klettern.
Die grandiose Aussicht und der Alpine Flair sind ein Garant für Suchtpotential.


Facts:
Schwierigkeit 4- ( direkt max 5+ )
Kletterlänge ca. 250m
8 Exen
Klemmkeile
Doppelseil

Perfekt für Anfänger !!!

Grüße von den Schneiders.
Viel Spaß beim klettern.

Hasse Brandler Free Solo

Da Kraft und Kondition stimmen gehe ich mit ruhigem Puls und kühlem Kopf an den Einstieg der Route.
Ich fühle mich gut. Die Nerven spielen mit.
Jetzt oder nie !

Da ich die Tour schon im Sommer 2008 geklettert bin weiß ich wohin.
"NACH OBEN"

Die ersten Meter liegen hinter mir, Zug für Zug geht es weiter.

Konzentration. Immer noch bin ich gut drauf. Ja was der Alex kann kann au ein Axel ... .
Vorbei am Fotografen. Jetzt gehts in die Dächerzone.
Es wird Steil.
Schnell stehe ich am Gipfel der Zinne ... doch dann der schreckliche Absturz .... AAHHHHHHH !!!
Ich wache auf und alles war nur ein Traum.

Have fun and sun.

Schwarze Mamba 8-

Nach einer längeren Pause ist es wieder soweit.
Alpinklettern. Das Wetter ist super !
Stefan und ich (Axel) fahren früh los. 16 Uhr ist WM schauen angesagt.
Nach nur einer Stunde fahrt mit dem Tempomat auf 210km/h ( geht leider nicht höher ) geht es zügig weiter. Kurze Rast am Gimpelhaus - weiter Richtung Rote Flüh.
Wir entscheiden uns für die Schwarze Mamba.
Für Stef eine Prämiere, für mich das zweite mal.
Die erste Sl liegt hinter mir, leicht nass aber es geht sehr gut.Die Kletterei genial. Steil und gute Griffe.
Stef kommt grinsend und guter Laune nach. Dank Schatten in den ersten 5Sl bleibt die Temperatur bei 15 Grad.
Richtung Sonne und Gipfel der Roten Flüh.
Panorama und schöner Blick . Vorne unten der Hochwiesler.
Das ist deep water climbing. In der letzten Sl geht es luftig zur Sache und ein Sturz könnte rein optisch im See enden.

Nach 8 Sl gehts schnell weiter zum Gipfel und zur Abseilpiste. Noch ein Bierchen auf der Hütte und ab geht zum Grillen und Fußball schauen.

Deutschland vs. England 4 zu 1

YES - weiter so Jungs !!

Der Tag war ein voller Erfolg.
Eine schöne Tour.
Ein Sieg.

Facts der Route:
Kletterlänge ca. 280m
8Sl
7+ 8- 7 5+ 6+ 6 7+ 5
Schwierigkeiten sind im Panico Führer höher, jedoch so realer und wer´s mit anderen Routen an der Flüh mit Sl im 8ten Grad vergleicht wird dieser Bewertung zustimmen.

Grüße und Servus, Stef und Axel.

"Ginat" - Droites Nordwand (4000m) - Chamonix

Einer der faszinierendsten Ecken der chamonixer Berge ist ohne Zweifel des Gletscherbecken um die Argentiere Hütte. Gegen Süden und Osten ragen 1000m hohe Flanken aus Fels und Eis. Im Norden bieten nur weite Gletscherzungen Möglichkeit zwischen den hohen rot/gold/braunen Granitzacken Richtung walliser Alpen auf der berühmten Durchquerung "Haute Route" zu entkommen. Wir wollen aber gar nicht entkommen, wir wollen die Wildheit dieses Ortes aufsaugen und spannende 2 Tage erleben. Wir, dass sind Stefan Lieb (www.flugmeter.info) und meine Wenigkeit, Stef.
Unser Ziel ist es, noch das letzte verbliebene Eis zu nutzen, bevor man sich dieses Jahr vollkommen dem Felsklettern zu wendet. Da es dieses Jahr ungewöhnlich lange kalt war, konnten wir dies sogar mit einem sehr großen Ziel tun, der Ginat Route in der Droites Nordwand. Eine über 1000m lange Eiskletterei mit 3-4 kombinierten Seillängen. Da die Gesamtsteilheit der Wand so hoch ist, war sie über lange Zeit eine der berüchtigsten Eistouren um Chamonix. Ohne frage ist sie durch die neue Eisausrüstung für eine deutlich breitere Masse zugänglich, aber zählt immer noch zu den ganz großen Fahrten im Argentiere Kessel.

Da wir schon so spät im Jahr dran waren, ist das Skigebiet an der Grands Montets nicht mehr in Betrieb was uns einen ehrlichen Zustieg von Argentiere aus bescherte. Man kann so aber vor allem die Szenerie richtig genießen.



Als wir nach einer gefühlten Unendlichkeit an der Hütte ankommen, ist schon so allerhand los. Viele Ski stehen herum, das ist wohl die Zeit an denen die furchtlosen Bretteljäger von Chamonix durch die schmalen Couloirs donnern, als gäbe es kein Morgen. Ich persönlich finde ja hinaufzuklettern entspannender. Abends sieht man von der Hütte die Nordwand der Droites sehr gut ein. Die Verhältnisse scheinen tatsächlich hervorragend zu sein, kurz sind wir der Hoffnung sogar die Jackson Variante klettern zu können, das müssen wir am nächsten Tag aber korrigieren, da sie uns bereits durch das Eisfeld entgegen geflogen kam.



Nun gut eine recht kurze Nacht, in einem Winterraum der den Charme einer Industriehalle hat, und es geht los.
Es war nachts leider nicht ganz so kalt, deshalb war der Wandzustieg etwas mühsam. Wenn es was schlimmeres gibt als mit beiden Beinen durch den Harschdeckel zu brechen, dann ist es, nach jedem 2-5 Schritt mit nur einem Bein. Da kommt kein Rhythmus zammt. Mit dem ersten Dämmerlicht sind wir am Schrund. Dieser ist erstaunlich weit rechts, noch erstaunlicher sehr leicht zu überqueren. So, nun wird erst mal gestapft bis in die versteckte Rinne welche als Messner Einstieg bekannt ist. Hier in bestem Eis kurz seilfrei hoch. Max. 70°, langsam wird's sonnig.



Ja, sonnig ist ein gutes Stichwort, die Steilheit der Wand lässt in der nähe des höchsten Sonnenstandes nicht viel Schattenplätze zu. Wir sind durchaus erstaunt, so warm geht es in unseren Nordwänden normal nicht zu. Was wir zuerst sehr wohlwollend zur Kenntnis nehmen, wird weiter oben echt lästig, durch die Sonne ist unser Trinkkonsum deutlich höher, was ganz schön trockene Fressen gibt, auf die Dauer.



Aber wieder zurück zur Tour, wir sind mittlerweile am Ende des großen Einstiegeisfeldes folgen nun dem steilen Couloir bis an die Breché. Da das Eis dünn ist und auch immer wieder Eisbrocken von oben kommen, legen wir nun auch ein Seil an. Das Eis ist perfekt und die Kletterei ansprechend steil aber fast immer genüsslich. Man darf sich aber nicht irren, es gibt genug 80°-85° Aufschwünge in der Tour.





Immer wieder trifft man auch auf kombinierte Länge wie diese blockige Rampe hier, gar nicht so leicht wie es zuerst ausschaut.



Dafür wird man danach mit steilem Eis belohnt, wenn auch die Absicherung mit hohl gelaufenen 13cm Eisschrauben nicht perfekt ist. Dafür treffen die Eisgeräte immer wieder Fels, pling pling....Muhahaha.



Schon ist die Scharte in Rufweite kommt eine weitere Kombistelle, diesmal noch etwas schwerer, aber gut ab zu sichern. Mittlerweile sind wir etwas langsamer, Durst und dicke Wadel quälen uns.



Dennoch genießen wir so gut es geht die tollen Seillängen. Überhaupt ist die Tour eine Perle unter den Eistouren.





Ein letzter Aufschwung ist zu meistern, dann kommen wir ins Abschlussschneefeld. Das Eis ist mal wieder dünn, aber diesmal auch stark hinterspühlt. Die Entscheidung fällt auf die Felsvariante, gute Wahl.



Bald sind wir nun an der Breché. Eine grandiose Umsicht. Wir hätten noch viel Zeit an die Couvercle Hütte zu kommen, aber in der Südwand steht schon seit 6-7 Std. die Sonne, wir haben keine Lust zuerst Steine auf den Schädel zu bekommen und dann im Schnee bis zu den Knie zu versinken. So schlafen wir an einem tollen Biwakplatz über der Abseilstelle und beginnen den Abstieg in der morgendlichen Kälte. Das verhalf uns zu einem grandiosen Sonnenaufgang und sehr guten Verhältnissen zum gehen bis runter an den Leschaux Gletscher.







Die letzte Anstrengung ist dann hoch an die Montenvers-Zahnradbahn, ist das geschafft, gibts nur noch ein Ziel....Bier und Burger in Chamonix.

Zusammenfassend, einer meiner schönsten Eistouren in einer tollen Ecken der chamonixer Alpen. Blöd nur, dass wir evtl. die letzten dieses Jahr waren, da viele Stellen nun doch sehr dünn im Eis waren. Und die Sonne immer erbarmungsloser stahlt bis zum 21. Juni.

Facts:
Droites Nordwand "Ginat" mit Messnereinstieg
EB: J. Ginat, G. Modica, J.P. Simond und J.M. Troussier am 24. Juli 1978
Wandhöhe: 1050 m
Vorwiegend Eis bis 85° (auch längere Passagen) Mixed M4 - M4+
Ausrüstung:
Eisausrüstung mit min. 3 kurze Schrauben (13cm)
50m Doppelseil (Abseilen an der Breché)
kleine Biwakausrüstung

Rückzüge sind sicher Material aufwändig, da wenig fixes Material in der Tour.

23.05.2010 Nadelhorn (4327m), Walliser Alpen

Da sich, vor allem im Hochgebirge, der Winter tapfer verteidigt, haben Kerstin und ich beschlossen noch einmal die Bretter die die Welt begleiten auszupacken. So ging es am Samstag Mittag mit Skistiefeln und Skiern am Rucksack von Grasenried im schönen Oberwallis Richtung Bordierhütte. Im Rucksack waren auch Essen und Kocher, dann normalerweise ist die Hütte erst ab Mitte Juni bewartet.



Durch einen schönen Lärchenwald auf gut angelegtem Weg geht es bis Alpja, hier knapp über 2000m kann man die Ski anschnallen und über mehr oder weniger batzigen Schnee Höhe gewinnen.



Die Nassschneelawinen aus den Wänden rechts sind Augenscheinlich alle abgegangen, was der dünnen Schneedecke durchaus gut tut, so kann man oft über den weichen Lawinenschnee gehen.



Kurz vor der Bordierhütte schnallt man die Ski noch einmal kurz ab, um ein felsiges Steilstück zu überwinden. An der Hütte gabs dann ne große Überraschung. Nicht nur dass recht viel Leute da waren, die Hütte war auch bewartet. Der Wirt sah es zwar nicht gern, dass man unangemeldet aufgetaucht ist, zeigte sich aber sehr kooperativ. Die Hütte welche normal erst ab Mitte Juni bewartet ist, wird gerade umgebaut und vergrößert, deshalb war der Wirt auch oben. Nach dem z'Abig glühte die Mischabelgruppe noch einmal auf vor es ins Nachtlager ging.



Um 3:30Uhr ist Wecken, geschäftiges Treiben in der Hütte. Bald sind die 7 Sachen gepackt und etwas z'Morgen eingenommen, dann kann es los gehen. Die ersten paar hundert Höhenmeter noch im Dunkeln aber schon vor dem Bruch wurde es hell. Der Bruch ist gar kein Problem und kann mit Ski an den Füssen bequem begangen werden. Noch vor wir auf dem Gletscherplateau sind wird der 4000er Reigen um uns von der ersten Sonne bestrahlt.





Wir Überqueren den Gletscher und steigen rechts des Windjochs zu diesem hinauf, fast auf Höhe des Jochs gibt es eine Brücke die über einen kleinen Schrund führt und man erreicht das Joch. Es lohnt sich nicht die Ski mit über den Schrund zu nehmen.







Den Grat entlang geht es mit Steigeisen hervorragend, die zwei Seilschaften vor uns kommen uns bald entgegen, unmöglich dass sie auf dem Gipfel waren. Tatsächlich haben sie sehr früh am Grat umgedreht, da es ihnen zu sehr vereist war.





Ich wollte es mir aber auf alle Fälle anschauen und empfand es nun als recht griffige Verhältnisse, aber jeder muss seine Entscheidungen fällen und tragen.
Nun hat es sich ziemlich gezogen bis an den Gipfel, wir waren halt beide nicht gut akklimatisiert und der Gipfel ist schon deutlich über 4000m (4327m). Am Sattel kurz vor dem Gipfel deponieren wir die Rucksäcke und gehen an Gipfel. Kurze Kombinierte Kletterei im II.-III. Grat Leitet einen an das kleine Gipfelkreuz. Es ist eine grandiose Aussicht, der Dom als könnte man rüber langen, das Matterhorn halb in Wolken, das mächtige Weißhorn und in der ferne der Mont Blanc. Leider hab ich meinen Foto am Rucksack hängen lassen, naja egal, die schönsten Bilder hat man eh im Kopf.

Im Abstieg lasse ich Kerstin 2 mal ab bis zum Sattel und klettere selber Rückwärts runter. Nun geht es auf der Aufstiegsspur wieder hinunter.



Bald kommen wir an unseren Ski an und haben noch recht gute Verhältnisse zum Abfahren.



An der Hütte gibt's für jeden noch ein Radler und schon schauen wir dass wir Land gewinnen. Nun ist der Schnee sehr schwer und batzig, aber man weiß jetzt zumindest warum man Bergstemme übt :) .

Nach einigen sehr bösen Feindkontakten (Steine) noch vor Alpja entscheiden wir die Ski schon bald an Rucksack zu nehmen. Nun geht es aber mit Turnschuhen ins Tal. Noch als Tipp, 500m nach Alpja erst den Weg nach Grächen nehmen und dann nach Grasenried, der Weg direkt nach Grasenried ist mit schwerem Rucksack echt unangenehm.

Nun war es wohl das letzte mal dass für diese Saison der Ski herhalten musste und jetzt darf's auch Sommer werden. Dennoch ein echt schöner 4000er, gerade als Skikombi.

Grüße Stef und Kerstin.

Tödi (3614m) Glarner Alpen - Skihochtour

Mit Rainer breche ich Freitag nach der Arbeit noch auf, die Fridolinshütte auf dem Weg zum höchsten Punkt der Glarner Alpen zu erreichen. Das Programm ist sportlich. Um halb sieben solls Nachtessen geben und wir sind um viertel vor vier noch 1300hm und min 5 Radkilometer von unserem Ziel entfernt. Halb sieben haben wir dann auch bei weitem nicht geschafft, da wir die Bikes doch oft geschoben haben, bei einem 20kg Rucksack mit Skischuhen und Ski dran auch kein Wunder. Trotz 3 kleinen Schneefeldern bekommen wir die Räder aber gut bis Hintersand. Hier geht es mit Ski weiter, aber nur bis in den Wald, danach trägt man sie nochmal bis das lange Tal Richtung Beginn des Bifertenfirns führt. Hier geht es erst flach dann aber knackig steil bis zur Moräne über der dann zur Fridolinshütte steht. Wenn auch beim Aufstieg die Ski abgezogen werden, kann man beim Abfahren gut auf dem Gletscher bleiben.


Bei ganz hervorragender Bewirtung empfing man uns auf der Hütte freundlich obwohl wir eine 3/4 h zu spät waren. Wir hoffen unser Bierkonsum hat den Mehraufwand wieder raus geholt :) .

Am nächsten Morgen geht's um 5Uhr los. Will man noch einigermaßen Verhältnisse haben ist das momentan zu empfehlen, da die Nächte doch nicht mehr sehr kalt werden.

Zum Tagesanbruch sind wir unter dem ersten Eisbruch, den wir in der Mitte durchqueren, problemlos.



Bald geht im Glarner Land die Sonne auf und der Tag empfängt uns strahlend.




Nach dem 2. Eisbruch, der zwar deutlich zerrissener aber auch mittig sehr gut zu begehen ist, wird es flacher. Im Bruch bietet es sich an 2 mal die Ski kurz ab zu schnallen, dann ist es angenehmer. Geht aber auch ohne.

Über dem 2. Bruch kommt man bald in die Sonne. Es ist Zeit für eine ausgiebige Rast!







Der Weiterweg führt an wilden Eisformationen vorbei. Das Ambiente der Tour ist absolut 4000er verdächtig.





Der Schlussspurt zieht sich ein wenig, immer wieder steilt sich das Gelände auf. Aber irgendwann hat man das Ende es Berges erreicht.



Und kann das Panorama genießen, man sieht bis in die Walliser Berge, toll.





Nun schauen wir aber dass wir runter kommen, die Schneerus kann man nur morgens sicher befahren und durch den 2. Bruch wollen wir eigentlich nicht rutschen müssen.

Rainer zieht elegante Telemarkschwünge in den bereits sehr weichen Schnee.



Die Einfaht in die Schneerus ist erst etwas unheimlich, aber wenn man zügig fährt, ist man ja fast so schnell wie die Nassschneerutsche :) .

Aber eng ist's auch. Trotz der Vorliebe des Telemarker Tüflis für weite Hänge, zieht er hier sauber runter.



Und dynamisch unten raus.







Nun gibt's noch eine schöne Carvingpiste im Schatten und sehr üblen Hasch beim letzten Steilstück, bevor es die Ski wieder auf den Rücken zu dem kleinen Rucksäckchen zieht.




Unten könnt man dann nochmal 200hm fahren, das sparen wir uns und rennen das letzte Stück nach dem Wald zum Bike.




Nun kommt ein Heidenspass, mit dem Bike den steilen Forstweg runter, an armen Seelen vorbei die in Skischuhen runter laufen.


Tolle Skitour auf den Tödi. Auch wenn ich den Berg schon kannte immer wieder lohnend.

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Facts:
Tödi (3614m) Glarner Alpen
2800mH und min. 5km auf Forstweg
Ideal wenn man den Forstweg skien kann oder mit dem Bike fahren.
Stützpunkt: Fridolinshütte (sehr empfehlenswert)
Ausrüstung: Skihochtour mit ernstem Gletscher, Seil und Gletscherausrüstung notwendig.
Gefahren: Eisschlag zw. 1. und 2. Bruch. Spalten, Steinschlag und Nassschneelawinen in der Rus durch Erwärmung. Bei langer Sonneneinstrahlung besser durch den 2. Bruch fahren.
Freuden: Gewaltige Skitour auf einen 1a Aussichtsberg.