Tessin Bouldern

Feierabend ! Es geht für 2 Tage ins Tessin.
Es gelingt ein besonders schöner Boulder.
Carlo il magnifico 7A+ im Sektor Artisti tristi in Cresciano.







Grüße Andrea und Axel

Lechtal - Yummy Yummy-Säule (WI5, 75m)

Heute nochmals mit Chris im Lechtal gewesen und eine der Säulen angeschaut, die ich am Sonntag mit Axel schon gesehen hatte (@Ax: ans Baby haben wir uns nicht ran getraut).



Über einen kleinen Umweg (hatten die falsche Zustiegsrinne erwischt) dann über ein kurzes Vorspiel an die eigentliche Stufe.



Nachdem wir uns das Ding von unten angeschaut hatten war schnell klar - müßte gehen.







An der Schlüsselstelle wußte ich mir dann nicht anders zu helfen...



... hat funktioniert (aber nen kalten Ar... gegeben).

Hinter der Saüle konnte ich dann einen bequemen Stand beziehen und Chris nachsichern.
Nun hatte er noch 15 steile Meter vor sich.





Nach einer steilen Abseilfahrt standen wir dann wieder am Einstieg (der oberen Länge) und betrachteten unser Tagwerk.





Am Ausstieg befindet sich auf der rechten Seite ein Baum, an dem wir eine Schlinge hinterlassen haben. Nachdem wir keine Begehungsspuren vorgefunden haben, taufen wir das Teil auf den Namen Yummy Yummy-Säule.

Facts
1.Sl: 30m/WI 2 (Schlinge links an Baum)
2.Sl: 30m/WI 5
3.Sl: 15m/WI 5 (Schlinge rechts an Baum)

Lechtal - Le baiser bleu (WI5+, 270m)

Valentinstag im Lechtal - auch nicht schlecht. Axel und ich wollten schauen, ob es noch kletterbares Eis im Lechtal gab.

An der Petersbergalm angekommen, wurden wir erst einmal über die örtliche Flora und Fauna aufgeklärt.



Es war gar nicht so einfach, den verängstigten Dicken vom Weitergehen zu überzeugen.



Ein Tagesziel war dann auch relativ schnell gefunden.





Die erste Seillänge war dann doch recht spannend (und lang). Nach der Hälfte hatte ich nur noch 4 Schrauben am Gurt, von denen ich 2 für den Standplatz brauchte. Augen zu und durch...



Die restlichen Längen boten dann Genusseis pur.







Nach 4maligem Abseilen standen wir wieder am Einstieg.





Wir kommen wieder!!!

Viele Grüße,

Axel und Frank

Facts
1.Sl: 60m/WI 4+
restliche Längen WI 2-3

Renkfälle - Teufelskralle (M7, WI6, 200m)

Nach dem Thron war ich schön warm geklettert. Nun gehts mit m Stefan zu den Renkfällen. Eine sehr seltene Linie ist hier dieses Jahr gut. Die Teufelskralle von Flori Schranz und Egon Netzer. Eine der schwersten Linien dort oben, wenn nicht die schwerste.

Leider hab ich meinen Foto im Autochaos ned gefunden, von daher gibts keine Bilder.

Die erste Länge ist leicht, 4- vielleicht. Nach 65m gibts an etwas ungemütlichen Stand fürn Stefan und ich renn zu ihm hoch. Dann gehts schwer nach oben, ein kurzer Eiskamin und man kann hinter der Säule an einer Kiefer Stand machen. Diese 40m sind recht hart, wird so im unteren 6. Grad sein. Stefan hackt sich noch schnell die restliche Säule hoch, das war dann eher leichter als erwartet. Nach 60m wird es spannend, ich klettere eine dicke Glasur unter die Mixedstelle, Hammer und Haken sind am Gurt weil wir graussliges erwarten. Aber zu unserer Überraschung ist der Stand gebohrt und sogar in der Länge sind 2 Bolts. Das geraffel bleibt also am Stand, ich klettere mit einem Satz Friends und a paar Schrauben dem Ausstieg entgegen. Richtig pumpig wirds dann im Eiszapfen. Nach einer kurzen Schraube gehts dann ins Flache. Yeaaaar, geile Seillänge.
Obi gehts per Sanduhr.....geile Linie.

Impressionen vom Albert gibts hier...bei uns sah es ähnlich aus.

Facts:
Teufelskralle (M7, Wi6, 200m)
Schranz, Netzer 2004
Steile Eisroute mit Mixedausstieg
Sehr selten gute Verhältnisse
Eisausrüstung mit kurzen Schrauben + 2 Friends (Linkcam grün und rot), 60m Halbseile

Averstal - Thron (WI5, 240m)

Bestimmt jedem (ob Eiskletterer oder nicht) ist bei einer winterlichen Fahrt durch das Averstal dieser wunderschöne Wasserfall schon einmal aufgefallen. Man fährt durch Innerferrera in Richtung Cresta, passiert einen Tunnel und plötzlich steht er da - der Thron.
Vor ein paar Jahren bin ich mit Stef schon einmal an der Straßenbucht gestanden und habe voller Sehnsucht (und auch Angst) den Fall betrachtet (sind damals aber nicht eingestiegen).

Gestern waren wir kurz nach 8 Uhr an der selben Stelle. Das Thermometer zeigte (noch) leichte Minusgrade an.



Eine gute halbe Stunde später standen wir am Einstieg. Das Eis machte einen dicken und gut zu kletternden Eindruck. Mit einer halben Tonne Schrauben startet Stef in die erste(n) Länge(n).



Mit ein paar Schrauben mehr, wäre er den Fall wahr. am "langen Seil" durchgestiegen :-).



So hatte ich nun das Vergnügen die ersten richtig steilen Meter anzugehen. Auf 15 Meter Kompakteis, folgten nach einer kurzen Querung Eisbalkon um Eisbalkon.





Auf einem solchen richtete ich dann nach 40 Metern meinen gemütlichen Hängestand ein. Die nächste (und leider schon letzte) Länge bot nochmals steile, aber auch sehr feuchte Klettermeter.

Nass aber glücklich (und auch ein wenig stolz) stand ich plötzlich am Ausstieg.



Dort empfingen mich



und ein glücklicher



Schnell war der alte Abseilstand für gut befunden und die saugende Tiefe wieder da.







Klar, obligatorisches Poserbild durfte natürlich nicht fehlen.


(der linke ist wie zu sehen schon vergeben, den rechten kann frau noch haben :-))

Die Fälle am untern Fat bekammen schon recht früh Sonne.



Der Hauptsektor in Campsut sah (von der Straße aus) sehr gut aus.



Mit einem fetten Grinsen im Gesicht traten wir dann gegen 14h (und 10 Grad!!!) die Heimreise an.

Viele Grüße,

Frank und Stef

Sulzspitze 2084m

Dieses mal gehts mit Andrea auf die Sulzspitze.
Für Sie ihre erste Skitour. Bei perfektem Wetter geht es los.
Unten ist der Aufstieg leicht, oben kurz vor dem Gipfel wird es steiler.
Die ersten Spitzkehren vordern große Mühen. Der sehr harschige Schnee macht das Steigen unangenehm und schwierig. Wir brauchen unsere Zeit.

Auf dem Gipfel gibt es als Belohnung eine super Fernsicht. Toll gemacht.

Die Abfahrt geht gut und wir kommen fast ohne Stürze am Auto an.

Zufrieden aber müde kommen wir am Auto an.
Ab jetzt gibts eine Tourengeherin mehr in Ulm.


Wenns Wetter so bleibt gibts beste Frühjahrstouren im Februar.

Grüße Andrea und Axel

Litnisschrofen

Wieder ein freier Tag, wieder eine Skitour.
Diesesmal auf den Litnisschrofen 2069m. Vom Parkplatz am Haldensee im Tannheimertal startend geht es los.
Fast nichts los, bis ich oben auf der Höhe von der Gräner Ödenalpe diese Senioren Truppe entdeckte. Eine im Winter immer häufiger zu sehende Spezies, allerdings mit Schneeschuhen unterwegs.... Spassbremsen... .

Diesem Massenansturm weiche ich aus und steige einsam und alleine auf den Gipfel.

Noch hält sich das Wetter. Der Schnee ist perfekt. Die Abfahrt kann beginnen.

Trotz weniger idealen Abfahrt wie im Führer beschrieben kann man schöne Spuren hinterlassen.

Fazit: Top lohnendes Ziel für eine kleine feine Tour.
Beschreibung im Panico Skitourenführer Allgäu.

Gruß Axel mit Lust auf mehr....